Filmtitel von Bes - Bg

Legende:

5 Pönis= Einsame Spitze
4 Pönis= Richtig gut
3 Pönis= Geht so
2 Pönis= Mäßig
1 Pöni = Jämmerlich
0 Pönis= Grottig

DIE BESCHISSENHEIT DER DINGE“ von Felix Van Groeningen (Co-B+R; Belg. 2008/108 Minuten; Start D: 20.05.2010); der 3. Spielfilm des 1978 in Gent geborenen Filmemachers, der im Jahr 2000 seinen Master in „Audiovisual Arts“ an der Königlichen Akademie der Schönen Künste In Gent machte, lief im Vorjahr beim Filmfest in Cannes in einer Nebenreihe, war dann für ein flämisches Arthouse-Movie außerordentlich erfolgreich in den belgischen Kinos und wurde schließlich (erfolglos) als Belgien-Vertreter für die Nominierungen zum Auslands-„Oscar“ ausgewählt. „De helaasheid der dingen“, so der Originaltitel, basiert auf dem gleichnamigen, 2006 erschienenen Roman des am 2. Oktober 1972 in Aalst geborenen flämischen Schriftstellers DIMITRI VERHULST, der in Belgien und Holland ein Bestseller war. Dimitri Verhulst erzählt in diesem, bei uns im Verlag „Luchterhand“ 2007 unter dem Filmtitel herausgegebenen Werk eine autobiographische Familiengeschichte aus dem Belgien der 80er Jahre. „Eventuelle Ähnlichkeiten bestimmter Figuren in diesem Buch mit realen Personen beruhen auf reiner Menschenkenntnis“:

Der erfolglose Schriftsteller Gunther Strobbe erinnert sich an seine schwierige Kindheit. Als er ohne Mutter inmitten einer Alkoholikersippe aufwuchs. Sozusagen: Nach den 3 Leinwand-Erfahrungen mit der niederländischen Proll-Family „DEN FLODDERS“ („Flodder – Eine Familie zum Knutschen“/1985/1992/1995) nun also DIE STROBBES. Wo der 13jährige Gunther unter Primitivbedingungen im (fiktiven) Abseits-Dorf Reetvergedeem (etwa „Arschverdammichhausen“) aufwächst. Bei seinem Trunkenbold von Vater und dessen drei ebenso nichtsnutzigen Brüdern. Die gutmütige Oma Meetje hält den versifften Laden mit ihrer kargen Rente und Hilfsjobs einigermaßen zusammen. Für den intelligenten Buben ist es ein Zwiespalt-Dasein: Einerseits „dieses Elend“ mit Hof-Plumsklo, ständiger Sauf-Krakeeler-Stimmung und Rohe-Wurst-Freßorgien zu erleben, andererseits „draußen“ dieses Elend auch noch gegenüber Schulkameraden verteidigen zu müssen. Suff, Sex und Glücksspiel bestimmt den ewigen Kreislauf der Strobbes. Die auch äußerlich, mit ihren wildwuchernden Langhaaren und den überdimensionalen Schnauzern, eine „Einheit für sich“ bilden. Für jede Stänkerei, Schweinerei und „Rührung“ gerne zu haben. Ob Nacktradfahren, das Tour de France-Kampftrinken, die Rammeleien oder die Roy Orbison-Verehrung („Only the Lonely“), sie sind eine einzige Dauer-Pöbel-Veranstaltung. Mit viel Stolz auf sich und ihren „Stil“. Immer auf dem schlimmen Wege der Grausamkeit, Selbstzerstörung, des Delirium tremens.

Was ist das für ein merkwürdiger, widerlicher, packender Film und Stoff? Der es geradezu unglaublich schafft, diese Mixtur zwischen Ekel und Reiz plausibel herzustellen? „Die Beschissenheit der Dinge“ ist radikal, aber auch „komisch“. Kommt nicht als dauertriste Milieustudie „Pfui-Ba-Ba“ daher, a la „schaut auf diesen Dreck“, sondern als lakonischer, wüster Anekdoten-Blick auf absurdes, beklopptes, verkorkstes Unterschichten-Dasein. Ohne Anklage, Moral-Fahne, Haß-Häme, Klamauk, sondern mit Schmerz-Humor, Wut-Weisheit, provozierendem Trash-Klima. Das war so, so war es. „Mir ging wieder einmal auf, daß schöne Dinge entweder zerstört werden oder unser Dorf verlassen“, resümiert Gunther aus dem Off. Der dann „danach“, als erfolgreicher Schriftsteller, so seine gehörigen Probleme mit dem „normalen Leben“ hat/bekommt. Stichwort: Die Dämonen der Vergangenheit sind das Trauma der Gegenwart. Ein empörend guter, provozierender Film. Der unter die Haut kriecht. Sich dort tief einmeißelt wie eine seltsame, (ent-)spannende Genugtuung, Gott sei Dank „so etwas“ nie erlebt haben zu müssen. Zugleich wissend, „den Strobbes“ mehr als einmal an einer Wegstrecke im Leben begegnet zu sein. Ich bin im Kino: Soviel authentischen Stallgeruch, soviel vitale Amoral, soviel halligalli-verhunzten Dauerdreckskarneval gab es dort selten zu riechen. Und - zu mögen. Weil die großartigen Schauspieler nicht schauspielern, sondern „sind“ in den Figuren: Bedrohlich, rotzig, menschlich, schelmisch, gnadenlos eklig. Der Film „Die Beschissenheit der Dinge“ ist ein Erlebnis (= 4 PÖNIs).

DAS BESTE KOMMT ZUM SCHLUSS" von Rob Reiner (USA 2007; 97 Minuten; Start D: 24.01.2008); einem 62jährigen Regie-Oldie aus Hollywood. Der sich mit Filmen wie "Stand by me - Das Geheimnis eines Sommers" (1986), "Harry & Sally" (1989), "Misery" (1990/"Oscar" für Kathy Bates)), "Eine Frage der Ehre" (1992/mit Tom Cruise + Jack Nicholson) und zuletzt "Wo die Liebe hinfällt" (2005/eine Art "Die Reifeprüfung"-Fortsetzung/mit Jennifer Aniston, Kevin Costner, Shirley MacLaine) einen recht guten Namen gemacht hat.

Hier nun setzt er zwei 70jährige Alt-Stars des amerikanischen Kinos nochmal in Bewegung: Den 3fachen "Oscar"-King JACK NICHOLSON (= mit insgesamt 12 "Oscar"-Nominierungen, darunter alleine 8 als "Bester Hauptdarsteller", immer noch d e r Preis-Rekordhalter unter den Ganz-Großen) sowie "Oscar"-Preisträger MORGAN FREEMAN ("Miss Daisy und ihr Chauffeur"/"Die Verurteilten"/"Sieben"/"Million Dollar Baby" von Clint Eastwood = "Oscar" als "Bester Nebendarsteller"). Beide sind hier sterbens(krebs)krank und treffen im Krankenhaus aufeinander. Doch könnten die sozialen Unterschiede nicht größer sein: Während der (weiße) Großunternehmer und Milliardär Edward Cole zunächst den knurrig-cholerischen alten Arroganz-Bock gibt und ständig-genüsslich seinen Betreuungs-Sekretär triezt, hat der eher zurückhaltende, ruhige (schwarze) Automechaniker Carter Chambers ausreichend damit zu tun, seine "Löffel-Liste" zu erstellen: Mit Dingen, die er noch tun will, bevor er endgültig "den Löffel" abgibt. Zudem leidet Chambers darunter, sich im Leben viel zu wenig um seine Familie gekümmert zu haben. Doch wenigstens hat er eine, Familie, denn Cole dagegen war zwar 4 x verheiratet, ist aber letztlich alleine.

Sein vieles Geld übrigens hat er als Besitzer von Krankenhäusern "mit rigorosem Sparkurs" gemacht, deshalb hat ihn auch sein Privatsekretär davon überzeugt, "aus Gründen der Glaubwürdigkeit" in seinem eigenen Haus ein Zwei-Bett-Zimmer zu akzeptieren. Und so treffen sie also DORT zusammen/aufeinander und sind sich, natürlich, zunächst alles andere als sympathisch. Doch OP und Chemotherapie "schweißen zusammen", notgedrungen kommt man sich näher/freundet man sich an. Und: Man beschließt gemeinsam, nochmal DRAUßEN "auf den Putz zu hauen". Cole ergänzt genüsslich die "Löffel-Liste" von Chambers um einige extravagante, teure, luxuriöse Ideen und ab geht die Chose/Post. Zwei Todgeweihte auf dem letzten Trip ihres Lebens. Mit Edwards Privatjet düst man rund um den Globus und hakt exotische Reiseziele vom indischen Taj Mahal bis Südafrika, vom Himalaya bis Südfrankreich ab. Übt sich im Fallschirmspringen, fährt Autorennen oder Motorrad auf der chinesischen Mauer. Ohne größere Krankheitssymptome nunmehr bzw. übrigens.

Dabei lautet letztlich die simple wie traditionelle Botschaft des ebenso banalen wie rührseligen Filmchens doch wieder nur: Halte bloß die Werte der guten, alten AMERIKANISCHEN FAMILIE hoch und alles ist gut/wird schön/besser/richtig. Ist die "Anfangszeit" im Krankenhaus noch mit einigen lakonisch-originellen Spannungsansätzen versehen, ist einfühlsam-amüsant und intensiv in der Beschreibung der seelischen wie Überhaupt-Zustände-hier, wird es DANACH zunehmend unglaubwürdiger, alberner, oberflächlicher, dümmlicher, langweiliger. Der Bewegungs-Weg von Patient(en) zu touristischen Extremsportlern und Weltenbummlern erscheint grobkörnig wie lächerlich. Auch "technisch" übrigens, mit den OFFENSICHTLICH digital bearbeiteten HINEIN-Aufnahmen der Sehenswürdigkeiten. Im Vergleich etwa zu klassischen männlichen Kumpel-Paaren wie Jack Lemmon/Walter Matthau ("Ein seltsames Paar") wirken Nicholson/Freeman hier nur halbherzig bemüht. Wirkt die Handlung mehr und mehr konstruiert, ummantelt mit viel zu wenigen zündenden Gags, mit zu vielen Ungereimtheiten und einer viel zu dürftigen, fundamental-aufgesetzten wie unangenehm-rührseligen Family-Botschaft.

Nö, der Spaßfaktor ist bei dieser Alt-Herren-Show arg begrenzt (= 2 PÖNIs).

DIE BESTEN JAHRE - La Meglio Guioventú" von Marco Tullio Giordana (It 2003; 366 min; Start D: 03.03.2005); erzählt, in meisterhaft-prallen Motiven und Bildern, von fünf Jahrzehnten italienischen Lebens. Anhand einer Familien-Chronik entspannt sich ein aufregend-anregender, gesellschaftspolitischer Bilderbogen um Leben/Leiden/Lieben, ausgehend von der sich entgegengesetzt entwickelnden Geschichte zweier grundverschiedener Brüder. Besitzt etwas von der Kraft/Intensität, von der Atmosphäre und Spannung, von der Poesie und Opernhaftigkeit der vergleichbaren deutschen "HEIMAT"-Filme von Edgar Reitz. Großes, wunderbares Kino für Kopf UND Bauch. Ein DEFINITIVES Meisterwerk, sowohl für neugierige Cineasten wie auch für das geduldige "Mainstream-Publikum" (= 5 PÖNIs) .

BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL“ von John Madden (GB/USA 2011; 124 Minuten; Start D: 15.03.2012); neulich war zu lesen, wie demenzkranke deutsche Rentner sich nach Thailand “zurückgezogen” haben, um sich dort besser pflegen zu lassen. Man sei dort erheblich aufgeschlossener und humaner im Umgang mit älteren Menschen, wurde weiter informiert. In diesem neuen wunderbaren und „mehr britischen“ als amerikanischen Film geht es aber nur begrenzt um kranke englische Rentner, sondern eher um „nicht so begüterte“. Um insgesamt sieben ältere Herrschaften. Sie können oder wollen sich, teils selbstverschuldet, teils schicksalhaft, einen „gehobenen Lebensabend“ im kostspieligen wie klimatisch rauen britannischen Zuhause nicht (mehr) leisten und „setzen“ auf Indien. Die Anzeige war verheißungsvoll: Preiswerter Hotel-Luxus pur, feines Ambiente, beste „All inklusive“-Versorgung. Die volle indische Rundum-„Magie“. Und so ziehen die rüstigen Sieben erwartungsvoll in die Fremde: Die „frisch verwitwete“ Hausfrau, die über einen täglichen Blog ihre Familie von ihrem Treiben informiert; das bald 40 Jahre verheiratete Ehepaar, das ihre Ersparnisse beim Internet-Geschäft ihrer Tochter verloren hat; Euer Exzellenz, der Richter, der einst in Indien privat sehr glücklich war; der alte Schwerenöter, der ebenso wenig seine Geburtsurkunde akzeptiert wie die viermal geschiedene, abenteuerlustige „unruhige“ Lady sowie die verbitterte, aber pfiffige, rassistische Ex-Haushälterin ohne eigene Familie, die in Indien schneller zu einer neuen Hüfte gelangen will. Die Ankunft gleicht einem Schock. Einem Kultur- wie Real-Schock. Die vermeintliche Luxus-Herberge gleicht einer hübschen Bruchbude mit „erheblichen Mängeln“, und anstatt umfangreicher Fürsorge muss schon jeder selber dafür sorgen, für sich selbst die hochgesteckten Erwartungen zu erfüllen. Also begibt sich jeder auf seine individuellen neuen Abenteuer. Wie auch im Übrigen der junge Besitzer, der sich ebenfalls auf einen „extremen“ emotionalen Findungs- wie Abnabelungskampf begibt. Einlassen muss. Beruflich wie privat.

Selbstfindung, lautet das Motto dieser zwei prächtigen Filmstunden. Zumeist werden im Kino hierfür ja die „Leiden“ von jungen, aufstrebenden, „unruhigen“ Menschen „benötigt“, ganz anders hier. Das britische „Personal“ hier hat bereits ein volles, je nachdem ausgefülltes langes Leben hinter sich. Bereitet sich nun auf den letzten Spurt vor der Ziellinie des Lebens vor. Und wagt dafür einen neuen, fremden Standort. Das exotische Indien. Mit seinen vielen neuen Reizen. Sozusagen – als letzte Herausforderung. Wenn nicht jetzt, wann dann??? Manche aus praktischen materiellen Erwägungen, andere aus purer finaler Abenteuer- und Probierlust. Das Ensemble ist vielschichtig und ganz unterschiedlich motiviert. Und wird von einem „Meister des Fachs“ prächtig gelenkt: Regisseur JOHN MADDEN, Jahrgang 1949, ist ebenso ein britischer Bühnen- wie Leinwand-Virtuose („Shakespeare in Love“). Während Drehbuch-Autor Ol Parker sich am einheimischen Bestseller-Roman „These Foolish Things“ von Deborah Moggach (Drehbuch-Autorin des Films „Shakespeare in Love“) augenzwinkernd orientierte.

WER anders als „die Engländer“ können „so etwas“ angenehm feinfühlig, hintergründig pointiert und darstellerisch erstklassig vorführen? Mit prächtigen Ironie-Dialogen wie „Ich will bei Geiselnahmen nicht die Erste sein, die man freilässt?“ Die Alten machen mobil. Charmant, robust, mit ihren altersspezifischen Macken und „Frechheiten“. Mit ihren tragikomischen „Befindlichkeiten“. WER anders als „Engländer“ können hierbei die glaubwürdige Kunst-Balance von Seelenkitzel und bitterem Spaß amüsant zusammenführen? Ohne dass es einen verkitschten, versüßlichten Alptraum ergibt? Natürlich: Sie besitzen ja gerade „dafür“ darstellerische Spitzenkräfte. Wie die „Bond-M-Chefin“ und „Oscar“-Dame JUDI DENCH („Shakespeare in Love“, „Iris“); wie die zweifache „Oscar“-Dame MAGGIE SMIITH (zuletzt die Minerva McGonagall in den „Harry Potter“-Filmen); wie diesen köstlich „komischen“ Körpersprachen-Mimen BILL NIGHY (der unvergessene Dampfer-Boss in „Radio Rock Revolution“); wie diesen brillanten, alleine nur durch seine charismatische Präsenz die Leinwand (aus-)füllende TOM WILKIINSON (der „verrückte Anwalt“ und George Clooney-Partner in „Michael Clayton“) und…und…und: Sie alle bilden eine Crème de la Crème-Einheit von britischem Sachverständigen. In Sachen überzeugende Charakter-Figuren. Denen zuzusehen UND zuzuhören zu einem unterhaltsamen wie intelligenten Spaß-Genuss führt.

Bill Nighy hat es in einem Interview mit der Agentur „dpa“ auf den klugen Gefühlspunkt gebracht: „Falls es irgendeine Botschaft geben sollte, dann die: Egal was kommt, tanze weiter; es ist jetzt noch nicht vorbei“. Im „Best Exotic Marigold Hotel“ jedenfalls wohnt es sich kinomäßig prima. Gut SO. Schön. Amüsant. Gescheit. Köstlich (= 4 ½ PÖNIs).

DIE BESTIMMER - KINDER HAFTEN FÜR IHRE ELTERN“ von Andy Fickman (USA 2012; B: Lisa Addaro + Joe Syracuse; K: Dean Semler; M: Marc Shaiman; 105 Minuten; Start D: 28.02.2013); wie man es macht, ist es „komisch“: Der originale Filmtitel heißt „Parental Guidance“, also „Elterliche Begleitung“, und bezieht sich ironisch auf das US-System der Altersfreigabe für Kinofilme, während der deutsche Kinotitel sicherlich nicht unbedingt „großes Interesse“ an dieser Komödie weckt. Oder? Beziehungsweise - schade. Denn dieser Unterhaltungsstreich zählt zu den besseren Vergnüglichkeiten aus der hollywoodschen Unterhaltungsfabrik. Weil hier Profis hinter wie vor allem dann auch VOR der Kamera am emotionalen Spaßwerk waren: Das Ehepaar Lisa Addario & Joe Syracuse (Skript zum Animationshit „König der Wellen“/2007) verfasste eine auf eigenen Erfahrungen basierende Family-Performance, so dass Regie-Routine Andy Fickman („“Kifferwahn“/2004; „She’s the Man – Voll mein Typ“; „Daddy ohne Plan“; „Die Jagd zum magischen Berg“/2009) eine witzige Komödien-Vorlage hatte, um diese mit Stars wie BETTE MIDLER („The Rose“; „Der Club der Teufelinnen“), BILLY CRYSTAL (der Harry von Sally/1989; zweimal „Reine Nervensache“, mit Robert De Niro) sowie MARISA TOMEI („Oscar“ als „Beste Nebendarstellerin“ in „Mein Vetter Winnie“/1992) ebenso clever wie witzig umzusetzen.

Drei Generationen in einem Familienverbund. Großeltern, Eltern, Enkel. Alles ist abgestimmt - man sieht sich kaum. Stichwort: Atmosphärische Störungen. Irgendwie „kann“ man nicht so gut miteinander. Und geht sich lieber aus dem Weg. Doch dann müssen die Alten ´ran. Die Eltern benötigen eine Auszeit, beruflich wie privat, und Oma/Opa dürfen, sollen Haus und Kinder hüten, Wobei - schon das moderne, also „sprechende “High-Tech- Heim hat es „in sich“, mit all seinen technischen Macken, und bei den Gören zeigen sich „massiv“ die „freiheitlichen“ pädagogischen Erziehungsmaßstäbe, besser -auswüchse ihrer Erzeuger, von wegen „sollende Selbstbestimmer“. Defizite allerorten. Jedenfalls machen sich die Großen schnell daran, den Nachwuchs in einem „Blitzkurs“ „umzupolen“. Auf eigentlich „ganz natürliche“ Art. Und Weise. Was aber zu reichlichen Problemen und komischem Stress führt. Bzw. umgekehrt. Und sich „dementsprechend “auswirkt. Bei allen. Wie schön: Verkorkste Zustände plötzlich überall.

BETTE MIDLER, endlich ist die einstige temperamentvolle „Mrs Stone“ („Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone“/1986) mal wieder in einem Kinofilm zu erleben, und BILLY CRYSTAL, der ewige Ironist, sind wunderbar flott. In ihrem Spiel. Und Ausdruck. Mit ihrer augenzwinkernden „Pädagogik“. Bei ihren pointenreichen Anspielungen. Auf den modernen Erziehungsgeschmack. Und überhaupt:. SIE (wieder mit ihrer vortrefflichen deutschen Stimme von Joseline Gassen) gibt köstlich die friedvolle Anarcho-Oma, während ER (mit seiner ständigen, passenden deutschen Stimme von Joachim Tennstedt) als gerade gefeuerter Baseball-Stadionsprecher „erheblich“ bemüht ist, seinen Enkeln die wahren Spielregeln des kindlichen „Genusslebens“ praktisch beizubringen. Dabei wird urig gemeinsam abgerockt. Mit stimmungsvollen Gags. Und einem unsichtbaren Känguru namens Carl. Das es auch noch „zu besiegen“ gilt. Midler & Crystal ist ein witzig eingestelltes, eingespieltes Paar. Und das Ensemble spielt gut MIT. Verbal wie kess körperbetont. So dass: Kein Verderben möglich - dieser ulkige Hollywoodstreich ist in der Tat mal eine RICHTIG GUTE Komödien-UNTERHALTUNG.

Locker -luftiges Komisch-Kino! (= 3 ½ Pönis + ½ Emotions-P. = 4 PÖNIs).

BETTY ANNE WATERS“ von Tony Goldwyn (USA 2010; 110 Minuten; Start D: 17.03.2011); heißt im Original „Conviction“, also „Verurteilung“, und ist der 4. Kinofilm des auch als Schauspieler bekannten 50jährigen Sohns des Produzenten Samuel Goldwyn Jr. (vor allem erinnern wir uns an seine fiese Nebenbuhler-Rolle in „Ghost – Nachricht von Sam“ von 1990, wo er Demi Moore und den „toten“ Patrick Swayze drangsalierte). Seine vorherigen 3 Langfilme waren „A Walk on the Moon“ (1999; mit Diane Lane); „Männerzirkus“ (2001, mit Ashley Judd) sowie „Der letzte Kuss“ (2006, mit Zach Braff). In seinem neuen Werk beziehen sich Tony Goldwyn und seine Drehbuch-Autorin Pamela Grey auf eine tatsächliche Begebenheit: Den Waters-Fall. Eine Frau kämpfte 18 Jahre lang, von 1982 an, um die „Befreiung“ ihres Bruders aus dem Gefängnis. Kenny Waters war wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Alle Eckdaten des Films sind authentisch.

Es ist das ewige Thema. Vom Recht haben und Recht bekommen. Bist du nicht so gebildet, stammst du aus einer sozialen „Brennpunktschicht“, verstehst du es nicht, dich „vernünftig“ auszudrücken, bist du überhaupt so eine Art dauerunruhiger „Kotzbrocken“, kann es durchaus sein, dass du auf der Basis von läppischen Indizien und fragwürdigen Zeugenaussagen „Pech“ hast und „dran“ bist. Über 250 Deliquenten, darunter auch 17, die zum Tode verurteilt waren, wurden in den USA aufgrund von DNA-Tests nachträglich freigesprochen. Nicht zufällig waren es in der Mehrzahl Menschen „aus der gesellschaftlichen Unterschicht“.

Betty Anne und Kenny Waters sind Geschwister. Die sich mögen. Seit frühester Kindheit. Sie stammen aus zerrütteten Verhältnissen, haben einst viel Kinder-Schabernack an der Grenze zur Legalität getrieben, wuchsen bei verschiedenen Pflegefamilien auf, weil ihrer Mutter (KAREN YOUNG) das Sorgerecht entzogen wurde. Betty kriegte dann die Kurve, gründete mit Ehemann Rick (LOREN DEAN) in dem kleinen Ort Ayer in Massachusetts eine Familie, bekam zwei Kinder. Bruder Kenny kam nie in „geregelte Puschen“, jobbt als Gelegenheitsarbeiter, geht schnell „die Wände hoch“, wenn man ihn reizt, ist ein „gutmütiges Schaf“, wenn man ihn „lässt“. Ist vorbestraft. Deshalb wird er auch in einem bestialischen Mordfall aus der Nachbarschaft befragt. Die ermittelnde Polizistin ist sich bald sicher, mit Kenny den Mörder überführt zu haben. Sein stets impulsives, aufbrausendes Auftreten macht ihn dabei nicht gerade „sympathischer“. Die gleichgültigen Mühlen der Justiz sind unbarmherzig. Kenny wird weggesperrt. Fall erledigt. Nicht aber für seine Schwester.

Der Film erzählt dies auf drei Zeitebenen. Die gemeinsamen bindungsengen 60er Kindheitsjahre, die frühen 80er Jahre und das bürgerliche Kleinstadtleben und dann die 90er, in der Betty Anne Waters offiziell „zu kämpfen“ anfängt. Im Zeitraffer: Die Kellnerin beginnt ein Jurastudium, das sie selbst finanziert. Ihr Ziel: Anwältin zu werden und ihren Bruder, der sich mehr als einmal aufgegeben hat, „herauszuholen“. Dafür zahlt sie einen hohen Preis. Ihre Ehe zerbricht, und ihre beiden halbwüchsigen Söhne Ben und Richard entfremden sich ihr zunehmend. Stress und Probleme an „allen Fronten“. Eine gute Freundin steht ihr bei und vermag sie in Tiefphasen immer wieder aufzubauen (MINNIE DRIVER). Als Betty Anne das Examen besteht, gibt es für sie kein Halten mehr. Doch der juristische Fall ist längst verjährt. Die Möglichkeiten, ihn über neue Beweismittel aufzurollen, sind begrenzt.

Das Drehbuch entstand mit Unterstützung der wahren Betty Anne Waters. Doch Fakten sind das eine, die filmische Umsetzung eine andere. Und hier hapert es. „BETTY ANNE WATERS“ der Film läuft ab wie ein statischer Windmühlenkampf. Wie ein Dia-Abend über eine starke Frau. Sie hier, Sie dort. SIE macht dies, SIE macht das. Unbeugsam. Unaufhaltsam. Durch noch so große Rückschläge einfach nicht aufzuhalten. Also vorhersehbar. Also emotional eingeschränkt. Neugier, Anteilnahme, Schmerz laufen eher „begrenzt“ ab. Okay, die tapfere Frau. Eine tolle Power-Woman. Man ahnt/weiß ja, wie DAS enden wird, Und auch endet. Der Weg ist das Ziel. Aber wie DER beschrieben, formuliert, bebildert wird, ist „bescheiden“. Betty Anne, das aufgeweckte Kind, mit dem „noch aufgeweckteren“ Bruder. Die erwachsene Frau. Die entscheidende Lebenswendung. Der mühselige „amerikanische“ Privattraum „kleiner Leute“. Mit großem Herzen und noch größerem Willen. Zwischen Trauma und Hoffnung. Mit viel schnellem Klug-Werden. Juristisch gesehen. Schließlich, natürlich...

DAS wird und wirkt SO wie gut abgehakt. Ist übrigens auch nicht immer absolut plausibel. Wird als kriminalistische Recherche mit eigentlich Ohne-Erfolgsaussicht durchgehechelt, nach dem bekannten Motto: Du hast keine Chance, also nutze sie. Independent-Kino, das eine brave Story zu erzählen weiß, diese aber nicht dicht genug, sondern eher merklich „bemüht“ einsetzt. Mehr als gute Idee denn starkes Reiz-Kino, das einen auf eine interessante Gedanken-Reise packend mitnimmt. Auch, weil die namhaften Hauptakteure „nicht so“ wie sonst „funktionieren“. Die zweifache „Oscar“-Lady HILARY SWANK („Boy´s Don´t Cry“/2000 + „Million Dollar Baby“/2005) zieht einen nicht in den Bann, sondern spielt ihre Heldin routiniert wie aber auch distanziert. Keine Julia Roberts-„Erin Brockovich“. Während „Rotztyp“ SAM ROCKWELL („Moon“) bisweilen zu sehr übertrieben als Unsympath und Prekariats-Proll auftritt. Der Charme dieses Hallodri mit krimineller Energie bleibt leider nur plumpe Behauptung. Ein fahriges Duo ohne überzeugende Nähe-Wirkung.

„Betty Anne Waters“ oder: Ein solider Absichtsfilm (= 3 PÖNIs).

BETTY BLUE - 37,2 GRAD AM MORGEN" von Jean-Jacques Beineix (Co-B+R; Fr 1985; K: Jean-Francois Robin, M: Gabriel Yared; 121 Minuten; Kino-Start: 18.9.1986); ein weit verbreitetes Kino-Thema ist gegenwärtig wieder einmal - die Liebe.

Gemeint sind damit aber nicht jene Akrobatik-Bilder á la "Blue Movie“, wie es sie schon seit Jahrzehnten in fast immer denselben Stellungen und Verrenkungen gibt, sondern gemeint ist die Liebe als immer wiederkehrendes Suchspiel und Gesellschaftsphänomen. Weil bisher keine Epoche, keine Schicht eine genaue Definition darüber finden konnte, wann Liebe beginnen darf und wo sie aufzuhören hat, beschränkte sich bislang jede Gesellschaft stets auf die Negativformulierung. Wenn von Liebe die Rede war und ist, folgt stets das Aufzählen von Verboten und Reglementierungen. Was musste sich 'Liebe‘ nicht schon alles gefallen lassen, wie oft wurde sie verfolgt, verurteilt, zensiert, verboten. Filme wie zum Beispiel "Das Lächeln einer Sommernacht" von Ingmar Bergman (1963), "Das Schweigen" von Ingmar Bergman (1963) oder "Der letzte Tango in Paris“ von Bernardo Bertolucci (1972) erregten die Gemüter, provozierten Generationen, bloß weil sie - ernsthafte - Bemühungen darstellten auf der Suche, dem Hinterfragen von zwischenmenschlichen Beziehungen. Nichts hat Menschen bis heute so erregt wie erbost als die neuen filmischen Versuche, dem Phänomen "Liebe" auf die Spur zu kommen. Warum so ausführlich? Nun, weil auch der neueste und dritte Streich des fast 40jährigen Jean-Jacques Beineix nicht nur ein phantastischer, sinnlicher, spannender Liebesfilm ist, sondern weil auch er sich wieder einmal auf eine heikle Reise in die Seele und den Unterleib von zwei außergewöhnlichen Menschen begibt. Und dabei viel Betroffenheit auslöst.

Zwei lieben sich, und sie tun es so ausführlich, intensiv und normal, als ob keine Kamera zuschauen würde. Es geschieht ganz natürlich, und doch ist man von dieser stöhnenden Zurschaustellung sofort berührt. Was soll das und warum so ausführlich, wo doch alles längst ist? Ein Paar liebt sich auf einem Bett. Punkt. Nichts spekulatives dabei, Liebe halt, ebenso normal wie schön und selbstverständlich. Und damit signalisiert Beineix sofort sein Thema. Die Geschichte einer Beziehung eines Paares, die Geschichte ihrer Zärtlichkeit und Sexualität, die Geschichte der Umwelt, die sich damit zu befassen und auseinanderzusetzen hat. Und weil der Wunsch nach Glück, Zweisamkeit und Sexualität auch immer mit den Interessen der "funktionierenden“ Gesellschaft kollidiert, ist auch klar, dass diese Liebe hier nicht reibungslos funktionieren kann, wird.

Ein Film voller Brüche, Unebenheiten, nichts wird so wie man es vermutet. Beineix spielt, jongliert mit Ideen, Gefühlen, Temperamentsausbrüchen, den Figuren. Wobei jedes Mal die Frauen weiter sind, gehen, riskieren. Die Männer folgen ihnen, während die Frauen den Ton angeben, die Richtung bestimmen, die Entscheidungen treffen. Die Frau ist ganz klar die Stärkere. Sie geht an (selbstgewählte) Grenzen, probiert aus, was machbar ist. ER erinnert manchmal an den jungen Gainsborough, wenn er so unrasiert dasteht, mit einer Zigarette in der Hand, frech grinsend, weltverloren, unverschämt, ernst, traurig, mit dem gewissen Etwas von Charme und Hilflosigkeit. Und Gelassenheit. Beineix kann aus diesmal seine Vorliebe für außergewöhnliche Farbaufnahme, so die z.B. eines “wahnsinnig“ gelben Mercedes 230/Schlitten, ausreizen. Sie sehen aus wie die letzten blühenden Instrumente einer ansonsten phantasielos gewordenen Zivilisation. Die nur dann noch reagiert, wenn man sie verrückt kitzelt.

Kleine Episoden, Skizzen einer Liebe. Wie sie nur in Frankreich entstehen kann. Darum geht's. Sich zurechtzufinden, den Idealzustand von Gefühlen und Seele zu finden. Weiße Katze am Schluss. Das Leben ist gegen mich, sagt sie und hat recht. Das Ende ist Schizophrenie.

DAS ENDE EINER GROSSEN LIEBE! DAS ENDE EINER TRAGISCHEN LIEBE! DAS ENDE EINER GESCHICHTE! Wie es nur das Kino erfinden kann. Es wird nicht lange dauern, dann gilt dieser Film, dieses Meisterwerk als Klassiker (= 5 PÖNIs).

BEVERLY HILLS CHIHUAHUA“ von Raja Gosnell (USA 2008/91 Minuten; Start D: 30.04.2009); einem ehemaligen Cutter und jetzigen “Bedienungsregisseur” in Hollywood. Von dem 50jährigen Gosnell stammen Filme wie „Wieder allein zu Haus“ (1997); „Big Mamas Haus“ (2000); „Scooby-Do 1+2“ (2002/2004) sowie „Deine, Meine + Unsere“ (2005/mit Rene Russo und Dennis Quaid). Hier nun setzt er thematisch auf ein derzeit beliebtes amerikanisches Unterhaltungsgenre: Auf den HUNDEFILM. „Bolt – Ein Hund für alle Fälle“, „Das Hundehotel“ sowie vor allem „Marley & Ich“ waren „drüben“ umsatzstark. Und fanden auch bei uns eine ganze Menge Interessenten. Was nicht verwundert, sind Hunde mit rd. 5,3 Millionen Vertretern hierzulande zu einer eindrucksvollen Marktmacht geworden. (Insgesamt gaben die Deutschen 2008 übrigens 2,5 Milliarden EURO insgesamt für Tiernahrung aus). Chihuahua, gesprochen CHIWAWA, stammt aus Mexiko und ist die kleinste Hunderasse der Welt. Seit 1850 gelten die Vertreter dieser Rasse als DER Familien-, Schoß- und Begleithund.

Im neuen Hunde-Movie dürfen reale Tiere „sprechen“. Dabei im Blick- und Mittelpunkt: Chloe. Eine arrogante Hunde-Göre aus dem Milieu der Reichen und Schönen von Beverly Hills. Frauchen Vivian (JAMIE LEE CURTIS) ist Besitzerin einer Beauty-Farm und verwöhnt Chloe nach Strich und Faden, sprich mit Designer-Schmuck und „Dog-Couture“. Als Frauchen mal auf Geschäftsreise ist, „patzt“ Nichte Rachel. Nimmt Chloe mit zu einem Vergnügungswochenende nach Mexiko. Und dort läuft nicht nur alles schief, sondern Chloe auch weg. Lernt nun das „reale Straßenleben“ kennen, landet in einer Kampfarena, wird von einem komischen Ratten-Leguan-Gaunerduo beklaut und vom fiesen Dobermann El Diablo quer durch Mexiko gejagt. (Herrchen möchte Lösegeld erpressen). Doch der Ex-Polizei-Schäferhund DELGADO erweist sich als Retter und Ritter in der Not. Mit ein paar hilfsbereiten Kumpels vermag er Chloe aus dem Gröbsten ´rauszuhalten. Ein Spaß um die „wahren Werte“ im Leben, also nicht Reichtum und Luxus, sondern Freundschaft, Aufrichtigkeit, Charakter. Na ja. Ulkig-turbulent bebildert über charmant-pfiffige Film-Tiere mit durchaus menschlichen Interessen und Beweggründen. Ähnlich wie einst bei „Susi und Strolch“ geht es um „die Prinzessin und den Proll“, die reiche Schöne und den armen Freund. Die nach einigen abenteuerlichen Umwegen „in die moralische wie partnerschaftliche Spur“ kommen. „FINDE DEIN BELLEN!“, also „Finde Dein Ich!“, lautet die tierische Bunte-Bühne-Spaß-Show mit kötrigem Digital-Charme…..(= 3 PÖNIs).

Es geht locker- flockig beim neuesten Eddie Murphy-Streich zu, wo auch das flotte Mundwerk eine wesentliche Rolle spielt:

In „BEVERLY HILLS COP II“ von Tony Scott (USA 1987; 100 Minuten; Start D: 24.09.1987); muss der beliebte Quatsch-Cop wieder ran, weil eine Profi-Gang in Los Angeles viel Ärger bereitet. Und weil den Bösewichtern mit den herkömmlichen Mitteln nicht beizukommen ist, muss eben Axel Foley alias EDDIE MURPHY mit seinen ganz und gar unkonventionellen Methoden die Chose retten. Dabei werden in Story, Typenbeschreibung und auch teilweise in der Musik die Erfolgsmaschen des ersten Films variiert, während Gangsterlady BRIGITTE NIELSEN allen die Show stiehlt (= 3 PÖNIs).

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