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Filmtitel von Get - Gez

Legende:

5 Pönis= Einsame Spitze
4 Pönis= Richtig gut
3 Pönis= Geht so
2 Pönis= Mäßig
1 Pöni = Jämmerlich
0 Pönis= Grottig

Die wilden alten Zeiten, die der Ex-“Beatle“ Paul McCartney in seinem Film „GET BACK“ von Richard Lester (GB 1991; 89 Minuten; Start D: 02.10.1991); beschwört, sind an ihm selbst fast spurenlos vorübergegangen. Noch immer trägt sein Gesicht diese weichen Sunnyboy-Züge und ist auch in Großaufnahmen nahezu faltenlos.

Mit seinen mittlerweile 49 Jahren wirkt Paul McCartney noch immer jungenhaft und unbeschwert. Und: Wie in den frühen 60ern jubeln ihm immer noch die Fans zu, wenn er die alten Hits der “Pilzköpfe“ oder die neuen Songs vorträgt. Die Beziehung zwischen McCartney und seinem Publikum steht denn auch im Mittelpunkt von Richard Lesters Film “Get Back“. Knapp 90 Minuten lang dauert der Mitschnitt von McCartneys Konzert-Tournee im Jahre 1989, der ersten nach 13 Jahren. Sie führte den Musiker und seine Band, darunter Ehefrau Linda an den Keyboards, durch 14 Länder. Wobei im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro genau 184.368 Fans tobten. Das ist die größte Menschenmenge, vor der je ein Solo-Interpret gespielt hat.

17 der 21 Songs sind alte “Beatles“-Hits, zu denen Regisseur Lester zeitdokumentarische Archiv-Aufnahmen montierte. Der erste Amerikaner auf dem Mond, Vietnam, Andy Warhol, schließlich: Der Fall der Mauer, “Get Back“ von Richard Lester, der bekanntlich auch die allerersten “Beatles“-Spielfilme “Yeah, Yeah, Yeah — A Hard Days Night“ und “Help“ inszenierte, ist ein Muss für Nostalgiker und ein dufter Konzert-Film für Musik-Fans (= 4 PÖNIs).

GET RICH OR DIE TRYIN`" von Jim Sheridan (USA 2005/ 117 Minuten; Start D: 12.01.2006) etwa: "Werde reich oder stirb bei dem Versuch, es zu werden"; von einem irischen Regisseur, der sich mit engagierten, vielfach prämierten britisch-irischen Werken wie "Im Namen des Vaters" oder "Mein linker Fuß" einen guten Cineasten-Namen gemacht hat. Bei seinem ersten Hollywood-Ausflug setzt er ganz auf den populären US-Rapper CURTIS JACKSON, der unter seinem Künstlernamen "50 CENT" zu den erfolgreichsten Hip-Hoppern weltweit zählt. Und hier sein eigenes, anfangs überwiegend kriminelles Leben nacherzählt, aus dem ihn dann - nach einem überstandenen Angriff, bei dem er von 9 Pistolenkugeln getroffen wurde - die Musik herausholte.

Doch der Film (der Titel ist dem gleichnamigen Debütalbum des Rappers nachempfunden), mit auch "50 Cent" in der mehr bemühten denn glaubhaften Hauptrolle, ist nur ein selbstgefälliger, selbstverliebter, unsicher-selbstinszenierter Abklatsch vom abgenutzten Klischee-Spaß des "American way of life": Du kannst es schaffen, wenn du es nur wirklich willst bzw. hier.: Vom Dealer zum Rapper-Millionär. Mit den sattsam bekannten/belanglosen Unterschichten-Unterwelts- Posen (und aggressiven Possen) und bisweilen einigem atmosphärischen Gespür. Insgesamt aber und ansonsten stoßen wir hier nur auf ziemliches Desinteresse und pure Langeweile (= 2 PÖNIs).

GET SMART" von Peter Segal (USA 2007; 110 Minuten; Start D: 17.07.2008), einem amerikanischen Schauspieler und Produzenten vom Jahrgang `62, der einst, 1994, mit dem 3. Teil der "Die nackte Kanone"-Reihe ("Die nackte Kanone 33 1/3") sein Debüt als Spielfilm-Regisseur gab. Seitdem hat er - teilweise sehr erfolgreiche - Komödien wie "Ein Präsident für alle Fälle" (1996/mit Jack Lemmon/James Garner), "Die Wutprobe" (2003/mit Adam Sandler und Jack Nicholson) und zuletzt "Spiel ohne Regeln" (2005/mit Adam Sandler + Chris Rock) gedreht. Hier nun adaptierte er die gleichnamige amerikanische TV-Comedy-Serie, die von 1965 bis 1970 produziert wurde und als Satire auf das Geheimagenten- und Krimi-Genre (ala 007-James Bond) gedacht war. Sie wurde einst von MEL BROOKS ("Frühling für Hitler") und Buck Henry erfunden, gewann 7 TV-"Oscars", die "Emmy Awards", und 2 "Golden Globes". Einzelne Folgen der Serie wurden in der BRD erstmals 1967 im ARD-Vorabendprogramm unter dem Titel "Supermax, der Meisterspion" ausgestrahlt. Weitere Folgen zeigte das ZDF zu Beginn der 70er Jahre unter dem Titel "Mini-Max oder Die unglaublichen Abenteuer des Maxwell Smart". Die restlichen Folgen liefen 1986/87 sowie 1990 erstmals auf SAT.1 Mittlerweile sind die ersten 4 der insgesamt 5 Staffeln hierzulande auf DVD erschienen. Und: Es wurden bislang zwei Spielfilme zur Serie realisiert: "Die nackte Bombe" (1980) + "Die nackte Bombe II" (Alternativtitel: "Mach´s nochmal, Maxwell Smart"/1989).

Im heutigen Weiterhin-Mittelpunkt: Geheim-Agent-Loser MAXWELL SMART. Statt CIA heißt der Geheimdienst weiterhin CONTROL, und Control wird gerade wieder einmal von der Terror-Organisation KAOS mit ihrem Anführer SIEGFRIED attackiert bzw. angegriffen. Über Nuklearsprengstoff zur Weltherrschaft, lautet das gemeine Motto. Weil sämtliche Identitäten von Control-Agenten von Kaos publik gemacht wurde, darf endlich der Tollpatsch-Analytiker Maxwell Smart ´ran. Der ist zwar nicht sehr gescheit und benimmt sich im Grunde Dauer-tölpelhaft, aber was soll´s, wenn das Vaterland ruft (oder halt der Chef...) und selbst der Präsident "irgendwie blöd" ist, wird eben dieser Trottel-Streber in Bewegung gesetzt. An seiner Seite: Die außerordentlich attraktive Superagentin "99", die über einen "solchen Begleiter" - zunächst - alles andere als erfreut ist. Vergessen wir verkrampftes Story-Bemühen, Un-Logik, dümmliche Zusammenhänge, ich habe nach einer halben Stunde aufgegeben, irgendeinen noch so lockeren Erzählfaden aufzunehmen, und dann wurde ES besser: Wenn man dies als simplen Slapstick-Quatsch akzeptiert, mit zumeist dussligen Spar-Witzen und freundlichen Spezialeffekten, dann ist die spaßlose Belästigung halb so schlimm. Man schaut einfach "irgendwie" zu, beobachtet Komiker STEVE CARELL (der schwule Proust-Forscher Frank in "Little Miss Sunshine"), wie er sich verrenkt, blödsinnig herumtapert und dennoch Erfolg hat, und ist angetan von der schönen ANNE HATHAWAY (neben Meryl Streep in "Der Teufel trägt Prada", vorher in "Plötzlich Prinzessin"/2001, neben Julie Andrews) als schmucke Augenweide. Desweiteren sind auch Dwayne "The Rock" Johnson, Alan Arkin als Control-Chef und Mal-Wieder-Schurke Terence Stamp zwischen Dämelsäcken und Realfiguren ziemlich reizlos-langweilig angelegt. Dieses Komödien-Ding kommt nie wirklich und originell in Schwung, eine ziemlich fade TV-Serien-Erinnerung als überflüssiges Leinwand-Kasperletheater (= 2 PÖNIs).

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